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Mais

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====Überflug mit [[FPV]]====
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Eine direkte Video Übertragung zum Piloten, wie bei FPV, kann helfen, über die Position des überfliegenden Flugzeuges das im Feld befindliche Flugzeug sicher aufzufinden.
Eine direkte Video Übertragung zum Piloten, wie bei FPV, kann helfen, über die Position des überfliegenden Flugzeuges das im Feld befindliche Flugzeug sicher aufzufinden.
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* [http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/750042-Ortungspiepser-mit-GPS Ortungspiepser-mit-GPS], Modellflugtauglicher GPS-Tracker verfügbar?, Diskussion im RCN-Forum
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[[Kategorie:Fachbegriffe]]
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Aktuelle Version vom 10. September 2019, 05:06 Uhr

Modellflugzeug, ein Maisfeld meidend
So einfach ist die Suche im Maisfeld nicht immer

Mais ist eine Getreideart, die gerne in der Nachbarschaft von Modellflugplätzen angebaut wird und sich dort großer "Beliebtheit" erfreut.

Jeder Modellpilot, der sein Flugzeug bei einer Außenlandung schon mal in einem reifen Maisfeld mit seinen hochgewachsenen Pflanzen abgesetzt hat, weiß, was gemeint ist. Stundenlanges Suchen ist die Folge, da ein Überblicken des Feldes unmöglich ist.

Um das Modellflugzeug zu bergen, ist geradezu ein "Abtauchen" in das Feld erforderlich. Es soll angeblich einen Modellflieger geben, der darauf basierend zu seinem Spitznamen gekommen ist.

Aber auch andere Getreidearten wie z.B. Weizen, Roggen oder Raps wachsen hoch oder dicht genug, um für ähnliche Probleme zu sorgen.

So ganz nebenbei handelt es sich bei Mais natürlich auch um das wesentliche Basismaterial für der Herstellung von Popcorn.


Inhaltsverzeichnis

Hinweise zur Suche im Mais:

Piepser

In der Vergangenheit bzw. Vor-2,4-GHz-Zeit gab es verschiedene Ansätze, diesem weit verbreiteten Problem der Bergung zu begegnen. Meist wurden hierzu sogenannte Ortungspiepser verwendet, die beim Abschalten des Senders lautstark anzeigen sollten, wo sich das Modell befindet. Aber selbst mit dieser akustischen Hilfe waren Suchaktionen von mehreren Stunden die Regel.

Feldstärkemessung

Eine Erleichterung der Suche in einem Maisfeld bietet in gewissen Grenzen die integrierte Telemetrie neuerer 2.4GHz Fernsteuersysteme dem Piloten über den Rückkanal die Empfangsfeldstärke anzeigen zu lassen.

Feldstärkenanzeige des Graupner "HoTT" 2,4 GHz-Systems

Wenn der Empfang nicht durch widrige Umstände gänzlich abgerissen ist, kann man sich durch mehrfache Stopps und langsames Drehen um die eigene Achse mit gleichzeitiger Beobachtung der Anzeige in einer sog. Hundekurve dem Modell nähern und dieses schnell und ohne optische/akustische Hilfsmittel orten. Wichtig hierbei ist es, sich vorab die Begrifflichkeiten klar zu machen. Bei der Smart-Box des HoTT-Systems als Beispiel bedeutet 0 dB die höchste Feldstärke, nicht etwa der Betrag der höchsten Zahl! Geht man nach dieser, bewegt man sich zielsicher vom Modell weg.

Voraussetzung ist eine weiter bestehende Stromversorgung nach dem Absturz. Ist diese unterbrochen, helfen, ähnlich wie beim Ortungspiepser, die besten Telemetriesysteme nichts.

Die praktische Anwendung dieser Funktion wird anschaulich in diesem Video ab Minute 2:50 demonstriert. Die leicht grenzdebile Mimik des Protagonisten bitten wir zu entschuldigen.

Triangulierung

Ohne obige Hilfsmittel muss Lage das Flugzeuges von außen angepeilt werden. Je mehr Personen die Position peilen, um so effektiver und genauer kann die Lagebestimmung erfolgen. Im ungünstigsten Fall ist der Pilot alleine und kann keine Triangulierung vornehmen, sondern lediglich die Richtung bestimmen, in der das Flugzeug im Feld liegt. Hierzu ist es wichtig, nicht sofort los zu rennen und das Suchen zu beginnen, sondern sich Landmarken einzuprägen, oder wenn möglich, die vermutete Richtung der Position des Flugzeuges vom eigenen Standort aus zu markieren. Meist wird das Flugzeug nicht im ersten durchgehen des Feldes gefunden, so dass ein erneuter "Anlauf" unternommen werden muss. Wenn die ursprüngliche Markierung fehlt, kann die nachfolgende Suche weit ab von der Position des Flugzeuges stattfinden und sich so in die Länge ziehen.

Verloren:

Richtung kann man sich merken, Entfernung ist schwieriger. Ein markanter Punkt, möglichst jenseits des Feldes kann helfen, sich die Richtung zu merken.

SucheMais.PNG
Der Pilot sollte zunächst seinen Standpunkt markieren. Von dort aus kann er das Flugzeug anpeilen. Falls kein markanter Punkt zur Verfügung steht, muss eine weitere Markierung angebracht werden, damit die Richtung des Flugzeuges gesichert ist.


Da beim Gehen im Mais die Richtung schwer zu halten ist, kann ein Helfer per Zuruf (oder Telefon) mithelfen, die Richtung zu halten. Meist sieht aber dieser Helfer den Maistaucher® auch nicht mehr, so dass dieser eine Stange als Positionsbestimmung mitnehmen kann.

SucheMais1.PNG
Ein zusätzlicher Beobachter kann triangulieren, so dass der Suchende nur am Kreuzungspunkt der beiden Peilungen tauchen muss. SucheMais3.PNG

Überflug mit Kamera

Eine auf ein Flugzeug (Helikopter) montierte Kamera kann helfen, das Flugzeug im Feld zu sichten. Schwierig ist nach wie vor die Positionsbestimmung, wenn das Video nach der Landung analysiert wird und Landmarken fehlen, die Hinweise geben, wo das Flugzeug im Feld liegt.

Überflug mit FPV

Eine direkte Video Übertragung zum Piloten, wie bei FPV, kann helfen, über die Position des überfliegenden Flugzeuges das im Feld befindliche Flugzeug sicher aufzufinden.



Weblinks