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Stecklandung

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Stecklandung bei einem F3J-Wettbewerb

Fliegt ein Modellflugzeug beim Landen so steil an, dass sich die Nase in den (hoffentlich weichen) Boden bohrt, spricht man von einer Stecklandung. Das galt ursprünglich als schlechter Stil und Steuerfehler und hatte normalerweise eine Beschädigung des Modells zur Folge. Die heutigen Bauweisen mit Faserverbundwerkstoffen und die Wettbewerbs-Reglements mit der hohen Bewertung einer zentimetergenauen Ziellandung haben die Stecklandung aber salonfähig gemacht. Ein konkurrenzfähiger F3B oder F3J Segler muss heute stecklandungsfest gebaut sein. Nur so ist die Landung im inneren Kreis mit großer Sicherheit möglich. Das Risiko, dass bei einer konventionellen Landung ein Flächenende im Gras hängen bleibt und sich die Rumpfspitze wegdreht, ist im Wettbewerb zu hoch.

PS: In der bemannten Fliegerei kommt die Stecklandung auch vor. Man nennt sie dort allerdings "Bruchlandung" und im schlimmsten Fall "Absturz"...