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Multiplex Fernsteuersender Übersicht

Aus RC-Network Wiki

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Eine Sammlung von Multiplex Fernsteuerungen, die es im Laufe der Jahre mal gegeben hat oder noch gibt.

Inhaltsverzeichnis

101

Multiplex 101.jpg

1964 Erste in Deutschland seriengefertigte Proportional-Fernsteuerung. 4 Kanäle (3 trimmbar).

digitron

MPX-digitron-2.jpg

3-Kanal-Proportionalsender aus den 1960er Jahren. Die "digitron 2" war eine "halbierte" Einsteiger-Version mit 2 Kanälen.

Digitron3.jpg

Dann gab es 1969 auch noch einen ersten Handsender von Multiplex, die "digitron 3". Dieser Sender hatte Daumenauflagen an den Steuerknüppeln mit Höhe links und Seite oder Querruder rechts. Es gab sonst nur noch Trimmungsschieber und einen Schieber für die Motordrossel oder eine Störklappe. Dieser Sender ist auch in der Multiplex-Fernsteuerungsausstellung im Museum auf der Wasserkuppe zu finden.

Multiplex Royal

6-Kanal Ausführung MPX Royal - Katalogscan 1975

1971 Die MPX Royal läutete den Erfolg im Fernsteuerbereich ein.

Mini 2

Katalogscan 1974

1972 - wahlweise mit 2 Einweg-Knüppel oder mit einem Kreuzknüppel


Mini 3

Katalogscan 1974

Welches Jahr?


Multiplex 3

MPX3-1972.JPG

1972 Nachfolger der "digitron" mit ebenfalls drei Kanälen in quietschorange, aber in einer moderneren Gehäuseform, die den heutigen Pultsendern schon sehr ähnlich ist. Auch hier gab es eine kleinere Einsteigerversion, die "Mini 2" (schmaler Sender mit 2 Ein-Ebenen Proportionalknüppeln).

Multiplex 4

MPX4-27MHz-AM.JPG

1972 Von der Multiplex 4 hat es zwei Versionen gegeben; auf den Bildern hier eine spätere Variante mit Kugelgelenkantenne. Im Katalog von 1972 hatte der Sender noch eine starre Antenne wie die Multiplex 3


Multiplex 5

Katalogscan 1974

197? Der Sender hat gegenüber der Multiplex 4 zusätzlich einen Schaltkanal bekommen


Multiplex Royal FM 5+2

Katalogscan 1975 - MPX Royal 5+2

1975 - Die FM-Technik hält Einzug.


Multiplex Royal FM 4

Katalogscan 1977 - MPX Royal FM 4

ca. 1977 - Die FM-Technik hält Einzug.


Europaserie 4+2

Katalogscan 1977 - MPX Europa 4+2

1976 (oder früher) - Die Europaserie 4+2 ist eine preisgünstige AM-Fernsteueranlage im 27MHz und 35MHz Band. Erschienen als Grundgerät mit 4 Proportionalkanälen, ausbaufähig mit 2 weiteren Proportionalkanälen oder mit dem MultiNaut-System um 8 Schaltkanäle, Hier gab es bereits die MPX-obligatorische Ladebuchse in multifunktionaler Ausführung - geeignet für den Lehrer-Schüler-Betrieb mit anderen MPX-AM-Anlagen.


Delta 2

Delta 2, Katalogscan 1981

2 Kanal AM-Fernsteuerung im 27MHz Band für Auto und Schiff. 1978 (oder früher)

Royal FM

MPX-Royal-FM.jpg

Aus dem MPX-Katalog von 1978: "Seit 7 Jahren wird die Geräteserie MULTIPLEX-Royal gebaut. Vor 3 Jahren erstmals in FM-Ausführung, war die Royal-FM die erste serienmäßige Schmalband-FM-Anlage überhaupt". Als Erweiterung/Ausbau ist hier neben dem 2-Kanal-Proportionalmodul auch das Multinaut-System vorgesehen mit 8 Schaltkanälen. Die Ladebuchse ist für den Lehrer-/Schülerbetrieb vorgesehen. Die Fernsteuerung wurde für 27-, 35- und 40MHz gefertigt.


Professional FM7 434 MHz

ab 1979 gab es die Professional FM7 in 434 MHz. Kennzeichnend für diesen Sender ist die kurze Antenne. Auch der Empfänger kam mit einer kurzen Antenne (ca. halb so lang wie bei anderen Empfängern)aus , war allerdings vom Gehäuse sehr voluminös. Eine weitere Besonderheit zu diesem Zeitpunkt war, daß die Anlage Wechselquarze besaß.
Der Sender war mit Dual Rate - Ruderwegverkürzung sowie mit einem Mischer im Inneren für zwei Funktionen ausgestattet.

434MHz UHF Ausführung


Professional FM7 / Professional-C FM7

Professional-C FM7

Analogsender - 7-Kanal Fernsteuerung von 1978, 6 Proportional- und ein 3-Stufen-Schaltkanal. Festes Frequenzband und einfachste Wechselmöglichkeit für den Quarz, der von außen oben rechts am Gehäuse eingesteckt wurde. Ab 1979 auch in 434 MHZ[1]

Professional FM7

Über eine kleine Klappe hinten gibt es einen direkten Zugang zur Servowegumkehr.

Die FM7 verfügte über einen nachrüstbaren internen 2-Kanal-Mixer und hatte für zwei Kanäle Dual Rate eingebaut. Anstatt des Dual Rate konnte ein Expo-Modul eingebaut werden. Der Combiswitch waren ebenfalls nachrüstbar.

Für ihre Zeit war die FM7 sehr modern. Es gab eine vereinfachte Economy-Version, die professional-c FM7 ohne Dual-Rate und mit optionalem Mixer.

Für die Professional FM 7 und Professional-C gibt es die Zusatzbausteine "Elektronischer Mischer" und "Kombi-Switch". Das Expo-Ausbau-Modul ist nur für die Professional FM 7 vorgesehen.

Von der FM7 gab es auch eine 434-MHz Version.


combi

MPX Combi - Katalogscan 1978

MPX-Katalog 1978: "Mit der Neuentwicklung MULTIPLEX-COMBI wird vor allen denjenigen Modellbauern, die auf verschiedenen Frequenzbändern fernsteuern wollen oder müssen, eine äußerst vielseitige Anlage angeboten". Zum Wechseln der Frequenzen wurde hier ein HF-Sender-Modul für das 27-, 35 und 40MHz angeboten. Die Basis-Anlage ist mit 4 Proportionalkanälen und einem Schaltkanal istaufrüstbar um 2-Kanal-Proportional modul oder wahlweise mit MultiNaut für 8 Schaltkanäle. Parallel dazu wurde das Modul-Prinzip auch bei den Empfängern eingeführt. Neben der obligatorischen Lade- und Lehrer-Schüler-Buchse kam auch das Diagnose-Kabel auf den Markt um ohne HF-Nutzung Sender und Empfänger via Kabel zu verbinden. Der HF-Teil wurde mit dem Einstecken des Diagnose-Kabels automatisch abgeschaltet...



europa sport

EuropaSportMPX.jpg

Analogsender von 1979 - Vorgänger der europa-sprint mit austauschbarem HF-Modul

PROFI modul / ROYAL modul

MPX-Royal-modul.JPG

Analogsender - 1979 Nachfolger der Professional FM7 Baureihe, Einführung des austauschbaren HF-Moduls. Es gab zwei Varianten ähnlich der genannten Vorgänger Baureihe

1. PROFI modul: Dual Rate-Modul schon eingebaut. Anstatt des Dual Rate-Modul konnte ein Expo-Modul eingebaut werden. Der Combiswitch war ebenfalls nachrüstbar. Ein von außen einstellbarer und schaltbarer Mischer (linear oder vollweg) war ebenfalls schon ab Werk eingebaut; dieser konnte noch durch einen zweiten Mischer ergänzt werden. Für die Einbauplätze der Anlage gab es außerdem noch eine Figurenautomatik, welche an den Einbauplätzen der Mischer platziert werden konnte. Für den Einbauplatz des Dual Rate-Moduls bzw. des Expo-Moduls gab es damals auch noch ein Diifferential- Modul. Die Gehäusefarbe dieser Anlage war schwarz.

2. ROYAL modul: Diese abgespeckte Variante hatte kein Dual Rate-Modul und nur einen Platz zum Einbau eines Mischers. EinCombiswitch war ebenfalls nachrüstbar. Die Gehäusefarbe dieses Sender war beige.

ab etwa 1981 gab es dann nur noch die ROYAL modul in gebürstetem, bedrucktem Aluminium. Die Ausbau- / Erweiterungmöglichkeiten dieser Ausführung sind identisch mit der vorher gebauten PROFI modul.


combi80 / combi sport

Combi 80 Sport

Analogsender mit bis zu 7 Kanälen (2 Schieberegler und ein Schaltkanal nachrüstbar) etwa ab 1980 im Handel. Sie war als Einsteigeranlage konzipiert. HF-Modul austauschbar. Es gab für diesen bereits eine Vielzahl von Ausbaumodulen, wie zB ein Drehknopf für die Lenkung wie auch Multinaut-Geber Module.

1983 wurde die Anlagen-Reihe Combi Sport vorgestellt, ab DM378 erhältlich.
Grundgerät der 3 Varianten ist Combi Sport 2/7 mit integrierter Servo-Reverse, freie Kanalzuordnung und Lehrer-Schülerbetrieb. Darauf bauten dann auch die Combi Sport 4/7 und Combi Sport nautic auf und speziell die Combi Plus Car für die RC-Car Fahrer. Entsprechend gab es eine Vielzahl von Ausbaumodulen, Lenk-Drehknopf, Multinaut-Geber, dafür musste auch mal ein Kreuzknüppelaggregat Platz machen.

Es gab für diesen bereits eine Vielzahl von Ausbaumodulen, wie zB ein Drehknopf für die Lenkung wie auch Multinaut-Geber Module.


COMBI plus / COMBI plus car

Combi plus car

1982 - Auf 7-Kanäle ausbaufähiges Gerät mit Modulen wie multinaut und Mischer hochrüstbar. DM 698


combi90 sport / Commander

Wikibildgesucht.png

1989 (oder früher) Analogsender mit bis zu 7 Kanälen (2 Schieberegler und ein Schaltkanal nachrüstbar) aus den 1980er Jahren. Schalter für Servowegumkehr und Dual-Rate.

MULTINAUT

MULTINAUT Übersicht.jpg

1978 - Zwar kein Fernsteuersender - aber wegweisend für die MPX-Anlagen durch das modulare Konzept (Einsatzfähigkeit in vielen Sendertypen) und 30 Jahre nach Erscheinen auf dem freiem Gebrauchtmarkt noch immer "hoch" gehandelt. Dieses Modul in kopfstehender "T-Form" wurde in die dafür vorgesehene Stelle des Senders zwischen den Kreuzknüppeln montiert und ermöglichte über entsprechende 4-Kanal Multinaut-Decoder-Bausteine (angeschlossen an einem Empfängerproportionalausgang) 4 Schaltfunktionen auszuführen. Die maximale Aufrüstung liegt hiermit bei 8 Schaltkanälen. Auch gab es später einen Senderbaustein für die Profi mc3030.


MULTnaut IV

Multinaut IV Empfängerbaustein.jpg

ab 2000 - Zwar kein Fernsteuersender - aber wegweisend für die MPX-Anlagen durch das modulare Konzept (Einsatzfähigkeit von MULTnaut IV in den Sendern PICO-line und Cockpit MM mit entsprechenden Senderbausteinen). Der Einsatz von MULTInaut IV war auch möglich in der mc4000; hierfür wurde dann kein Senderbaustein benötigt, da die Funktion dann komplett über die Möglichkeiten der Anlage programmiert werden konnte. Es waren nur die beiden Schalter (beidseitig tastend) in den Sender einzubauen. Kanalerweiterungssystem für Funktionsmodellbau. An den Empfängerbaustein konnten Servos direkt angeschlossen werden; die 4 Schaltausgänge sind auf einen Dauerstrom von 4A ausgelegt bei einer Spannung bis 16V.


PROFI 2000

Profi 2000-Sender mit seitlichen Handauflagen

1981 9 Kanal Analogsender. Der Sender hatte die Möglichkeit, unterschiedliche Module zu verwenden für spezifische Anwendungen (Helikopter, Segler, Motorkunstflug und Allround). Je nach Modul verschiedene Mixer, Servoumkehr über DIP-Schalter.
1983 kam der Sender mit 7Kanal und analogem Anzeigeinstrument ab DM1350 auf den Markt, eine Hochrüstung auf Digitalanzeige war optional erhältlich.
Diesen Sender gab es später auch mit PPM / PCM - Modulation umschaltbar; diese Baugruppe war auch als Nachrüstung für bestehende Sender erhältlich.
Zusätzlich gab es für diesen Sender verschiedene Erweiterungsmodule für z.B. eine Rückflugumschaltung für Hubschrauber oder eine Trimmumschaltung für Höhenruder bei Flächenmodellen. Außerdem war eine Figurenautomatik erhältlich mit der die Ruder für eine feste Zeit in eine bestimmte Position gefahren werden konnten.


ROYAL mc

Royal MC mit Softmodul

1984 9 Kanal Analogsender und PPM/PCM tauglich. Dieser Sender machte einen ersten Schritt in Richtung Computersender, denn im Gegensatz zum Vorgänger Profi 2000 waren keine Module mehr austauschbar, stattdessen konnte ein Tausch des Softmoduls (EEPROM) im Sender die gleiche Funktion übernehmen. Der Sender wurde aber noch nicht programmiert, sondern verfügte über eine Vielzahl an Schaltern und Drehrädchen, die je nach Programm im EEPROM unterschiedliche Funktionen haben konnten.

Die Softmodule gab es in verschiedenen Ausführungen:

  • Typ "B" für einfache Modelle ohne Speichermöglichkeit
  • Typ "E" für komplexe Modelle wie z.B. F3B ohne Speichermöglichkeit
  • Typ "M" für komplexe Modelle wie z.B. F3B mit Speichermöglichkeit.

Bei diesen Modulen konnte die Stellung der Schalter, der Einstellregler sowie der Trimmungen getrennt gespeichert werden. Die abgespeicherten Werte wurden automatisch nach Einsetzen des Moduls wirksam, die Regler brauchten nicht verdreht werden.
Daneben gab es noch weitere Module für verschiedene Spezialanwendungen
Zu jedem Softmodul gehört eine Blende mit der Beschriftung für die Schalter und Einstellregler.


europa sprint

Einsteiger-Analogsender aus den späten 1980er Jahren mit 2 oder 4 Kanälen. Der Sender konnte mit einem 5. Proportionalkanal (mittiger Regler) und einem Schaltkanal (an-aus-an) ausgerüstet und um eine Mischer oder Dual Rate Funktion erweitert werden. Die 2-Kanal-Version war zudem in 40MHz als Nautic mit insgesamt 7 Proportional-Kanälen (davon 2 nur schaltbar) lieferbar.


Commander mc20xx

einfache Ausführung, zuletzt gebaute Version mit den einfachen Knüppelaggregaten der Europa Serie

Computersender - 1990 vorgestellt in zwei Versionen als mc2020/H und mc2020/F. Die im Prospekt abgebildeten Anlagen hatte eine grüne Bedruckung und wurden so nicht ausgeliefert. 1991 wurden dann die Seriengeräte vorgestellt (lichtgraue Bedruckung); die Baureihe umfaßte die nachfolgenden Typen: mc2010, mc2015/H, mc2015/F und mc2020. Die Gehäuse waren in schwarz gehalten und die Anlage besaß die gleichen hochwertigen Knüppelaggregate wie die Profi mc3030. Die Bedienung erfolgte über eine "Folientastatur" (bestand aus einer ins Gehüse geschraubten Leiterplatte mit den eigentlichen Tastern, welche auf dem Gehäuse mit einer Folie überklebt war) und dem aus der mc3030 bekannten, teilweise optionalen, Digisteller. Die Anlagen hatten senderseitig Bedienelemente für 4 (mc2010) / 6 (mc2015/H, mc2015/F und mc2020) Kanäle; der Kanal 7 wurde durch den Einbau eines Schalters realisiert. Die mc2010 hatte nur 3 Speicher, die anderen Typen hatten 6 Speicher. Bei der mc2010 waren die Mechaniken der Schieber für die Kanäle 5+6 im Gehaüse schon vorhanden, die Schiebepotentiometer mußten jedoch noch optional eingebaut werden. Alle Typen hatten 9 Kanale (Steuerfunktionen) bei PPM-Übertragung und 8 Kanäle (Steuerfunktionen) bei PCM-Übertragung. Ausschließlich die Baureihe mc2020 hatte den Digisteller ab Werk eingebaut und eine Kugelgelenkantenne. Bei den anderen Typen kam eine starre Antenne zu Einsatz. Die Baureihe wurde bis ca. 1997 geliefert; es gab auch eine Variante in grau mit dunkler Beschriftung. Die letzte gebaute Variante hatte dann die deutlich einfacheren Knüppelagregate aus der europa Serie; außerdem war die Folie über den Bedientasten duch einzelne Kunstoffknöpfe ersetzt worden. Auch hatte diese letzte Version oberhalb der Steuerknüppel jeweils 4 Einbauplätze für z.B. Schalter, statt der bisherigen 3 Einbauplätze. Tatsächlich handelt es sich bei den Typen mc2010, mc2015/F, mc2015/H und mc2020 im Grunde um den selben Sender, es waren bei den kleineren Typen lediglich einige Funktionen softwareseitig deaktiviert. Es war sogar möglich, durch geeignete Eingaben über die Tastatur aus einer 2010 oder einer 2015F/H eine 2020 zu machen und umgekehrt.


mc1000

Wikibildgesucht.png

1992 Auch unter der Bezeichnung Combi mc 1000 zu sehen gewesen. Die mc 1000 ist ein auf 9Kanal ausbaufähig mit 4 Modellspeicher. Für den Cars- und Schiffs-Bereich kam die mc 1005 als 3-Kanal Sender mit 2 Einachsknüppeln für rund DM 448.- auf den Markt. Die mc 1010 für DM 528.- mit 2 2-Achsknüppeln fokussiert den Flugbetrieb mit Heli-Erweiterung für mechanische Rotorkopfmischung.

Delta Star

Wikibildgesucht.png

Preisgünstige 2-Kanal Anlage, mit 2 Servos im 27MHz und 40MHz Band für runde DM 170.-

mc3030

MC 3030 M-Link Umbau

1989 - Computersender - auch von diesem Modell gibt es 3 unterschiedliche Versionen, 2 haben 18 Modellspeicher (braun-gelbe Gehäuse-/Beschriftung) und eine hat 99 Speicherplätze (spätere Ausführung, braun-grün). PCM/PPM-.Unterstützung, max. 9 Kanäle (mit M-Link bis zu 12 Kanäle). 1988 auf den Markt gekommen und 20 Jahre später immer noch begehrt.

Die Farbe der Gehäusebeschriftung ist nicht absolut, viele Anlagen wurden zu einem späteren Zeitpunkt auf 99Speicherplätze bei MPX umgerüstet. Es gibt aber auch mit gelber Beschriftung, welche von Werk ab 99 Speicherplätze haben...

mc3010

euro-line edition

1990 - Computersender - von der mc3010 gab es 3 verschiedene Versionen, eine mit 18 Modellspeichern und 2 mit 30 Modellspeichern (euro-line/grau-schwarz; club edition/braun-gelb).

Obwohl durch de Bezeichnung man annehmen könnte, die 3010 wäre der Vorgänger zur 3030 - es trifft nicht zu, sie kam erst 1990 mit 18 Modellspeichern auf den Markt. Weitere Unterschiede sind das 2-zeilige Display (mc3030 4 Zeilen). Das "Innere" wurde weitgehend von der mc3030 übernommen, zB 10 fertige Programme, die Modellspeicher, automat. Abspeicherung der Trimmwerte, menügeführte Programmierung, PPM- und PCM-Unterstützung. Der Preis für die 6 Kanal Basisausführung betrug DM 1198.- und ist erweiterbar bis auf 9 Kanäle (mit M-Link Aufrüstung auf 12 Kanäle).


mc4000

MPX MC 4000

Computersender - Von 1995 bis 2007 im Lieferprogramm. PCM/PPM, je nach Ausführung 7,9 oder 12 Kanäle, mit M-Link-Aufrüstung bis zu 16 Kanäle. Die Programmierung unterscheidet sich zur 30xx-Serie, eine Besonderheit ist vor allem die Möglichkeit der logischen Operationen. Je nach Aufwand der Programmierung reduziert sich die Anzahl der Modellspeicher - diese kann man durch eine Speichererweiterung "verdoppeln". Im Sender bereits eingebaut auch ein Empfänger, welcher beim Einschalten prüft, ob der Kanal "frei" ist und erst bei erfolgreicher Prüfung, das HF-Modul "scharf" schaltet. Die implementierte Software zeigt auch das "Frequenzspektrum" (Kanäle) an um freie Frequenzen rauszufinden. Im 20. JH bei DM 1498 u.v.P.

MPX MC 4000 Blick nach innen


PiCO

MPX Pico 0422.jpg

Zitat Anleitung: "PiCO -line steht für ein „rundes“ Komplett-Programm, das dem Einsteiger von der Fernsteueranlage über geeignete Modelle bis zum umfangreichen Zubehörprogramm alles bietet." Einsteiger-Sender mit bis zu 7 Kanälen. Enthaltene Mischer Combi-Switch, V-MIX, P-MIX und Differenzierung. Eine weitere Besonderheit dieser Anlage war die Nachrüstbarkeit eines Channel Check Moduls. Dies war mit einem Empfängerquarz auszurüsten, der dem Kanal des Senderquarzes entspricht; beim Einschalten überprüfte die Anlage dann den eigenen Kanal und schaltete die HF nur dann ein, wenn dieser eigene Kanal frei war.

Pico innen


Cockpit MM

Multiplex Cockpit MM in 35 MHz Ausstattung mit Multiplex Senderpult

1999 - Einsteiger-Computersender mit 7 Kanälen. Digitaltrimmung. Frequenzwahl über Steckquarze. Interner Modellspeicher für 9 Modelle. Der Modellspeicher kann nicht erweitert oder ausgetauscht werden. Die Sendersoftware erlaubt senderseitig erweiterte Konfiguration für umfangreichere Modelle (zum Beispiel Deltamischer, V-Leitwerk, Lande- und Bremsklappen mit HR Beimischung, Spoileron, Flaperon, etc.). Als Sendeprotokoll steht ausschließlich PPM zur Verfügung. Der Sender kann durch seine Bauform auch als Handsender benutzt werden und liegt dabei gut und bequem in der Hand.

Cockpit SX

Multiplex Cockpit-SX, M-Link

Computersender - Nachfolger der Cockpit MM. 7-Kanal Sender mit Synthesizer-HF-Modul im 35MHz oder 40MHz-Band oder mit dem M-Link im 2,4GHz-Band. 12 (MHz) o. 18 (M-Link) Modellspeicher, Unterstützung für 4-Klappen-Flügel.


Cockpit SX M-Link

Multiplex Cockpit-SX, M-Link, Innenansicht

7-Kanal Computersender mit M-Link im 2,4GHz-Band


ROYAL Evo

ROYALevo 12

Computersender mit (je nach Ausführung) 7,9 oder 12 Kanälen. Die Royal Evo wurde 2001 angekündigt, in Nürnberg 2002 sichtbar und im Herbst 2002 war sie dann erhältlich.

Innen-Ansicht


ROYALpro

Royal Pro16

Computersender - aktuell noch erhältlich (2009). Mit der Einführung der ROYALpro gab es von Multiplex auch wieder ein neues PCM System; dies benötigte ein eigenes HF-Modul. Die Anlage ist mittlerweile nicht mehr erhältlich (2013) und wurde durch die M-Link Version inzwischen vollständig abgelöst.

Pro innen


ROYALpro M-Link

Die Anlage ist laut aktuellem Stand (August 2013) nicht mehr erhältlich und auch nicht mehr im aktuellen Prospekt von Multiplex enthalten.

Royal Pro16 M-Link

Computersender für 7, 9, 16 Steuerfunktionen mit M-Link im 2,4GHz-Band


SMART SX M-Link

SmartSX M-Link.jpg

Kleiner kompakter Einsteiger-Fernsteuersender mit 5 Kanälen, davon ein Schaltkanal. Vorgestellt wurde er auf der Spielwarenmesse 2012 in Nürnberg. Die ungewöhnliche Form bietet einige Vorteile. So ist der Sender für große und kleine Hände gleichermaßen geeignet. Der Sender verfügt über 30 Modellspeicher, von denen einige durch MPX-Modelle des 2012-er Katalogs vorbelegt sind. Digitale Trimmung. Kein Display, aber Servoreverse auf allen Kanälen. Dual/Rate Umschaltung durch Drücken der Knüppel. Stromversorgung durch 3xAA Zellen.
Im RCN-Magazin findet sich ein Bericht zur Smart-SX.


PROFI TX M-Link

Computersender für 9, 12, 16 Steuerfunktionen mit M-Link im 2,4GHz-Band


ROYAL SX

MPX Royal SX

2014: Nachfolgemodell der ROYALpro M-LINK, mit kleinen Änderungen. Erhältlich als 9- und 16-Kanal-Variante und in den Designs Action (gelb) und Elegance(schwarz)


Cockpit SX 7/9

Cockpit SX 9

Nachfolger der Cockpit SX M-Link; erhältlich als 7- und 9-Kanalvariante; erstmals vorgestellt im Oktober 2015



Weblinks