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Messerschmitt Bf 109

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Messerschmitt Bf 109 E4 (Willow Run Airport 2005)

Die Messerschmitt Bf 109 war der Standardjäger der deutschen Luftwaffe im zweiten Weltkrieg und ist bis heute das meistgebaute Jagdflugzeug der Welt.

Die Bf 109 entstand im Rahmen einer Ausschreibung des Reichsluftfahrtministeriums im Jahr 1934, und kennzeichnet den Übergang in der Konstruktion von Jagdflugzeugen zum freitragenden Ganzmetall-Eindecker mit geschlossener Kabine und Einziehfahrwerk. Der Typ entschied die Ausschreibung nicht nur aufgrund der ausgezeichneten Flugleistungen für sich, sondern auch die Zahl der Einzelteile und die Einfachheit der Konstruktion spielten eine Rolle.


Bf 109 oder Me 109?

Mit dem Streit um die korrekte Bezeichnung der Messerschmitt 109 könnte man Bücher füllen. Fakt ist, dass die Musterbezeichnung als Bf 109 vom RLM vergeben wurde. Nachdem 1938 die Bayrischen Flugzeugwerke in Messerschmitt AG umfirmierten, wurden die späteren Baureihen (ab der E-Reihe) als Me 109 bezeichnet. In der Folge sind beide Bezeichnungen richtig, wobei sich für den Typ als solchen die Bezeichnung Bf 109 durchgesetzt hat.


Konstruktive Merkmale

Die grundlegende Forderung bei der Konstruktion der Bf 109 bestand darin, die kleinste mögliche Zelle mit dem damals stärksten verfügbaren Motor zu kombinieren. Die resultierende hohe Flächenbelastung verlangte nach wirksamen Auftriebshilfen, weswegen die Bf 109 über automatische Vorflügel und große Landeklappen verfügte.

Über die Bauzeit hinweg wurden immer größere und schwerere Motoren in die Bf 109 eingebaut. Damit wurde der Typ immer leistungsfähiger, aber auch schwerer zu fliegen. In Kombination mit der geringen Spurbreite des Fahrwerks erforderte die Beherrschung des Flugzeugs einen versierten Piloten.


Baureihen

Bf 109 A Versuchs- und Vorserienmuster mit verschiedenen Motoren und schwacher Bewaffnung

Bf 109 B Erste Serie mit Jumo 210 (610 PS). Gewann verschiedene internationale Wettbewerbe. Einsatz im spanischen Bürgerkrieg.

Bf 109 C Bf 109 B mit verstärkter Bewaffnung

Bf 109 D "Dora", Version mit DB600-Motor (960 PS) und entsprechend verbesserten Flugleistungen

Me 109 E "Emil", erste Großserienversion mit DB601A (1100 PS)

Me 109 F Version mit DB601E (1200 PS) und geänderter Frontpartie, Höhenruder nicht mehr abgestrebt

Me 109 G "Gustav", meistgebaute Version ab 1942, DB605 (~1500 PS)

Me 109 K aerodynamisch verfeinerte Variante der G


Modellnachbauten



Weblinks

Wikipedia Eintrag zur Messerschmitt BF-109