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BS-1 Björn von WiK

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BS-1 Björn von WiK
Erstflug
Modellart: Historisches
Segelflugmodell
Daten
Spannweite: 2200 mm
Länge: 1170 mm
Fluggewicht: 1100 g
Flächeninhalt: 43 dm²
Aufbau
Fläche: Rippenbauweise
Rumpf: Holz
Bausatzart: Baukasten
RC-Funktionen
HR SR
Hersteller/Vertrieb
Hersteller: WiK
Vertrieb: über Archiv Paul Hucke
Im Handel: 1965
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Das manntragende Vorbild:

Die BS 1 war ein 1962 von Björn Stender konstruiertes Hochleistungs-Segelflugzeug. Tragischerweise kam der damals 28-jährige Konstrukteur bei einem Hochgeschwindigkeits-Testflug mit dem zweiten Prototyp 1963 ums Leben. Da es viele Interessenten für dieses, damals wegweisendes Segelflugzeug gab, wurde die Produktion privat finanziert. In der Fa. Hänle Glasfügelbau fand sich dann ein Hersteller der ab 1965 eine Serie von 19 Flugzeugen herstellte. Neben der damals gerade fertig gewordenen D-36 war die BS-1 noch immer eines der modernsten Segelflugzeuge.

Beschreibung des Modells:

Fernsteuer-Segelflugmodell in Anlehnung an Björn Stenders BS 1 - Semi-Scale RC-Glider. Der erste Bausatz hieß noch schlicht "Björn" und hatte ein gedämpftes Höhenleitwerk und eine Rumpfnase, die aus einem Balsaklotz bestand und durch verschleifen in Form zu bringen war. Das Gleiche galt für den Kabinendeckel aus Balsaholz.

1972/73 wurde der Bausatz überarbeitet und hieß dann "BS-1 Björn". Das Seitenleitwerk wurde nun beplankt, das Höhenleitwerk als Pendelhöhenruder ausgeführt und der Rumpf mit einer Kunststoffnase versehen. Auch gab es jetzt statt des Balsa-Deckels eine Klarsicht-Kabinenhaube, die - wie öfters bei WIK - lediglich mit 4 Schräubchen an den Cockpit-Seitenwänden befestigt werden sollte. Die BS 1 / Björn - Bausätze sind in klassischer Holzbauweise gehalten, die geschränkten Tragflächen und das Höhenleitwerk sind nur auf der Oberseite beplankt.

(Später entstand dann bei WIK der sehr ähnliche Segler KS-3 , der eine Weiterentwicklung des „BS-1 Björn” darstellt. Änderungen waren u.a. das „schnellere” Profil, eine etwas vergrößerte Spannweite und beplankte Hartschaum-Tragflächen. Querruder- u. Elektro-Antrieb waren als Option im Plan eingezeichnet.)


Der Plan dazu: outerzone - BS-1 Björn


Erfahrungen von damals und heute:

  • Eine deutliche Vergrößerung des Seitenruders ist empfehlenswert.
  • Wegen der nur einseitigen Beplankung und der daher geringen Verdreh-Festigkeit der Flächen sollten diese mit steifem Material bespannt werden.


Ähnliche Modelle



Der Bericht zur BS-1 Björn von WiK in der modell von Juni 1972

Weblinks

Zur BS-1 bei Wikipedia